Warum Diäten meist erfolglos bleiben
Nach dieser Theorie hat jeder Mensch ein bestimmtes Körpergewicht, bei dem es ihm relativ gut geht und welches vom Stoffwechsel unter normalen Bedingungen erstaunlich konstant gehalten wird. Die Höhe dieses Gewichtes wird als Set-Point bezeichnet. Sein genauer Wert ist wahrscheinlich angeboren und kann dauerhaft nicht wesentlich beeinflusst werden, ohne dass gesundheitliche Probleme auftreten. Man könnte sagen, der Körper sei gewissermaßen „bemüht“, das für ihn stabile und insofern auch „normale“ Ausgangsgewicht – den Set-Point eben – zu behalten.
Man kann zwar kurzfristig Abnehmen, langfristig wird der Körper aber immer wieder das stabile Ausgangsgewicht anstreben, um negativen Folgen zu entgehen. Das gleiche gilt auch für die andere Richtung; bei einer starken Gewichtszunahme. Es kommt zu Stoffwechselveränderungen, so dass über längere Zeit gesehen wieder das „normale“ Gewicht ereicht wird.
Studien die diese Theorie belegen sind keineswegs neu – schon in den 50er und 60er Jahren wurden die Auswirkungen von Reduktionsdiäten bzw. einer hochkalorischen Ernährung und deren Auswirkungen auf das Gewicht und die Psyche, untersucht.