Archiv der Kategorie 'KskLex'

26
Jan
08

Set-Point-Theorie

Warum Diäten meist erfolglos bleiben

Nach dieser Theorie hat jeder Mensch ein bestimmtes Körpergewicht, bei dem es ihm relativ gut geht und welches vom Stoffwechsel unter normalen Bedingungen erstaunlich konstant gehalten wird. Die Höhe dieses Gewichtes wird als Set-Point bezeichnet. Sein genauer Wert ist wahrscheinlich angeboren und kann dauerhaft nicht wesentlich beeinflusst werden, ohne dass gesundheitliche Probleme auftreten. Man könnte sagen, der Körper sei gewissermaßen „bemüht“, das für ihn stabile und insofern auch „normale“ Ausgangsgewicht – den Set-Point eben – zu behalten.

Man kann zwar kurzfristig Abnehmen, langfristig wird der Körper aber immer wieder das stabile Ausgangsgewicht anstreben, um negativen Folgen zu entgehen. Das gleiche gilt auch für die andere Richtung; bei einer starken Gewichtszunahme. Es kommt zu Stoffwechselveränderungen, so dass über längere Zeit gesehen wieder das „normale“ Gewicht ereicht wird.

Studien die diese Theorie belegen sind keineswegs neu – schon in den 50er und 60er Jahren wurden die Auswirkungen von Reduktionsdiäten bzw. einer hochkalorischen Ernährung und deren Auswirkungen auf das Gewicht und die Psyche, untersucht.

26
Jan
08

Quick-Check Essstörungen

Test: Bin ich essgestört?

Sind Sie oder Ihre Kinder bzw. Angehörige in der Gefahr, ein gestörtes Essverhalten zu entwickeln? Oder stecken sie womöglich schon mittendrin?
Wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Verhaltensweisen an sich selbst oder anderen beobachtet haben – und zwar nicht nur für ein paar Tage, sondern schon seit mehreren Monaten – dann sind das deutliche Hinweise dafür, dass das Essverhalten gestört ist und Sie unbedingt etwas unternehmen sollten:

1. Essen ist mit Ängsten verbunden: Sie haben ständig Angst, zuviel zu essen und dadurch zuzunehmen. Sie kontrollieren ihr  Gewicht sehr streng und ändern Ihr Essverhalten bei einer geringfügigen Zunahme sofort.

2. Essen gegen den Stress: Sie neigen dazu, Misserfolge, Enttäuschungen und andere negative Gefühle durch Essen zu kompensieren – das berühmte „Frustessen“.

3. Essen beherrscht Ihr Denken: Sie sind von morgens bis abends nur damit beschäftigt, Kalorien zu zählen und Ihre Mahlzeiten zu planen. Sie verwenden so viel Energie darauf, dass andere Dinge zu kurz kommen.

4. Essen mit Kontrollzwang: Spontan etwas zu Essen, weil Sie Lust darauf haben und es einfach nur zu genießen, das können Sie schon gar nicht mehr. Sie halten sich an strenge Diätpläne und teilen Lebensmittel ganz genau in „erlaubte“ und „verbotene“ ein.

5. Essen als unbekannte Größe: Sie können nicht mehr einschätzen, wie groß eine vernünftige Mahlzeit ist. Manchmal stürzt Sie schon eine kleine Menge von süßem oder fettem Essen in fürchterliche Gewissenskonflikte.

6. Essen ohne Gefühle: Sie haben schon lange keine Hungergefühle mehr verspürt und/oder wissen nicht mehr, wie es ist, sich angenehm „satt“ zu fühlen, weil Sie regelmäßig über die Sättigung hinaus essen.

7. Essen außer Kontrolle: Sie essen nicht in regelmäßigen Abständen oder zu festgelegten Mahlzeiten, sondern mal viel, mal wenig, mal direkt aus dem Kühlschrank, ohne einen Überblick darüber zu behalten. Oder Ihr ansonsten sehr kontrolliertes Essverhalten wird durch Heißhungeranfälle unterbrochen. Sie leiden darunter, dass Sie völlig die Kontrolle über sich verlieren.

26
Jan
08

Atypische Essstörungen

Darunter fallen Essstörungen, auf die nicht alle Merkmale eines Krankheitsbilds zutreffen oder bei denen die Merkmale mehrerer Krankheitsbilder gemeinsam auftreten. Für Betroffene ist der Hinweis wichtig, dass es sich auch in diesem Fall um  behandlungs-bedürftige Essstörungen handeln kann.

Zu den atypischen Essstörungen werden auch die Pica-Störung sowie der psychogene Appetitverlust gerechnet.

26
Jan
08

Suizid

Der Suizid:

(lateinisch sui-cidium von caedere – töten, also Sich-Selbst-Töten), auch Selbsttötung, Selbstentleibung oder Freitod genannt, ist die willentliche Beendigung des eigenen Lebens durch eine selbstbestimmte Handlung oder durch das Unterlassen einer Handlung (z. B. Nichteinnahme lebenswichtiger Medikamente bzw. Nahrungsmittel und/oder Flüssigkeit). Außerdem ist der Begriff Selbstmord üblich, wird jedoch zunehmend vermieden, da das Wort die Selbsttötung ungebührlich in die Nähe des Mordes rückt, also eines Verbrechens. Es wird aufgrund dessen gefordert, diesen Ausdruck mit Rücksicht auf Betroffene und deren Angehörige zu vermeiden.

Suizid ist in den meisten Fällen das Symptom einer Depression, einer verwandten psychischen Störung oder anderer schwerer Erkrankungen oder Behinderungen, die der betroffene Mensch nicht mehr länger aushalten möchte.

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